Mein Name ist Wolfgang Zingl, ich wurde am 18. Oktober 1971 in Wien geboren.

 

trainer wolfgang zingl klagenfurt

Wäre das Leben planbar, würde es in einer Geraden verlaufen, ich hätte wohl nach meiner Matura 1990 begonnen Medizin zu studieren.

 

Was nicht der Fall war, rückwirkend zu meinem großen Glück. Damals stand mir der Sinn nicht nach Gesundheitswesen sondern nur danach möglichst schnell zu laufen, die Welt zu sehen und bei großen Rennen zu starten.

 

 

über den tellerrand blicken

Da mein Talent nicht annähernd so groß war wie meine Ambitionen begann ich schon sehr früh mit neuen Ernährungs- und Trainingsmethoden zu experimentieren. Hinterfragte herkömmliche, allgemein als richtig angesehene Theorien und tat Dinge, die viele "Experten" den Kopf schütteln ließen.

 

Mit Erfolg, ich durfte Österreich bei 5 Weltmeisterschaften vertreten (wobei ein 6. Platz bei der Langdistanz Berglauf Weltmeisterschaft 2005 mein bestes Resultat war) und befand mich 2012, mit 41 (!) Jahren für einige Wochen auf Platz 4 der Weltrangliste.

 

Bitte um Entschuldigung mit längst vergangen „Heldentaten“ zu langweilen, wer mehr über den Läufer Wolfgang Z. wissen möchte möge bitte  www.wolfgangzingl.com besuchen.

 

 

gesundheit über alles

Bereits zeitig in meiner Karriere entdeckte ich, dass die Gesundheit ein ganz, ganz wichtiger Faktor zum Erfolg sein würde.

 

Ohne es wirklich zu planen eignete ich mir in diesem Bereich ein umfassendes Wissen an, entwickelte gleichzeitig ein ständig wachsendes Misstrauen gegen viele der als allgemein gültig anerkannten Regeln, leider auch gegen Teile der Schulmedizin sowie vor allem die Pharmaindustrie.

 

ernaehrungsumstellung coach gesundheit

medizinisches wunder ?

Der Wendepunkt, der mich auf meinen heutigen Weg geführt hat, war der 45-jährige Martin. (Name auf Wunsch meines Klienten geändert) Seit Jahren auch als Trainer tätig kam ein „Läufer“ zu mir, der so gar nicht zu meinem sonstigen Klientel passte: 125 Kilo auf 165 cm Körpergröße, bereits einen Herzinfarkt erlitten, an Diabetes erkrankt. „Aber ich bin doch kein Arzt! Ich bin Läufer, Trainer. Wie soll ich Dir helfen ?“

 

„Beim Arzt war ich schon, dort habe ich Medikamente und Insulin bekommen. Hast Du gewusst, dass in Deutschland jährlich 50.000 Diabetikern ein Bein amputiert wird ?  35.000 an dieser Krankheit erblinden, täglich Insulin spritzen nur um letztendlich doch qualvoll zu sterben ?“ Hatte ich nicht. Und ganz ehrlich, ich wollte es auch gar nicht. Bitte, lass mich einfach in dem Glauben  Laufen wäre das einzig Wichtige auf der Welt……

 

Herzinfarkt und Diabetes waren Symptome, aber was der Auslöser? Wie auch bei meinen Athleten wählte ich einen holistischen Ansatz: In unzähligen Fragen habe ich Martin's Leben genauestens kennen gelernt. Natürlich, seine Ernährung umzustellen lag auf der Hand. Wir haben des Weiteren mehr Bewegung in den Alltag des stark Übergewichtigen integriert ohne ihn damit zu überfordern, dabei den Spaß immer im Vordergrund gestellt.

 

slow life down

Ein ganz entscheidender Faktor war die größten Stressoren seines Lebens, soweit wir diese beeinflussen konnten, zu reduzieren. In einem Alltag, der dominiert war von einem ungeliebten Job, Überstunden, Unterhaltszahlungen und Geldsorgen fand Martin plötzlich Platz um wieder Gitarre zu spielen. Eine Leidenschaft, für die er seit 25 Jahren keine Zeit mehr gefunden hatte.

 

Die Tageszeitung diente nicht mehr dazu negative Nachrichten zu inhalieren sondern den Geist mit Sudoku und Kreuzworträtseln  zu fordern. Gedankenloses Essen vor dem Fernseher wurde durch köstliche Mahlzeiten bei Tisch ersetzt.

lebensfreude klagenfurt fitness glücklich sein

Ja selbst Martin's Schuhe haben wir unter die Lupe genommen und gegen andere ersetzt, die seine Heilung unterstützt haben. So haben wir uns seinem Traum wieder gesund zu werden Schritt für Schritt genähert: 5 Minuten am Stück gehen zu können, irgendwann die erste Minute laufen. Ein Gürtel, der plötzlich enger geschnallt werden muss, eine Hose, die rutscht.

 

Der Tag, an dem die Waage erstmals seit 15 Jahren wieder eine zweistellige Ziffer angezeigt hat, in der Lage zu sein 7 (!) Kilometer zu laufen, eine Tablette weniger schlucken zu müssen.

 

Tränen der Freude - auch in meinen Augen - als wir seine stattliche Tablettensammlung - neben den üblichen Verdächtigen wie Schmerztabletten, Schlafmittel und Stimmungsaufheller solche Bomben wie Statine (die für seine Depressionen verantwortlich waren) und Blutverdünner - feierlich einem Freudenfeuer übergeben haben.

 

Heute ist Martin frei von Medikamenten und Insulinspritzen, gilt als gesund. Nicht nur sein Leben hat sich völlig geändert, auch mein eigenes. Kein Sieg im Laufsport war je schöner, größer. Ich wusste endlich was ich in meinem Leben wirklich aus ganzem Herzen machen will.

 

auf zu neuen ufern

Mit demselben Eifer, all der Energie, die ich früher in mein Training gesteckt hatte, habe ich begonnen zu lernen, mich weiter zu bilden. Dinge kritisch gesehen, wie früher als Läufer neue Antworten gesucht wo mir die herkömmlichen als falsch erschienen sind.

 

Ich durfte von großartigen Ärzten wie Dr. Phil Maffetone, Dr. Steve Gangemi, Dr. Volek oder Dr. Phinney lernen, habe unzählige Bücher, hunderte Studien gelesen.  Als ich die Möglichkeit bekommen habe bei Mark Sisson, Gründer und Vorreiter des Primal Blueprint, die Ausbildung zum Primal Health Coach zu machen, musste ich keine Sekunde überlegen. So wurde ich der erste Primal Health Coach im Deutschsprachigen Raum.  Ich freue mich, gemeinsam mit Mark Sisson und der ständig wachsenden weltweiten Gemeinschaft der Primal Health Coaches, möglichst viele Leuten zu erreichen und inspirieren ihre Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen.

 

Ich lebe mit meiner Frau Brigitte und unserem Sohn Ben ein „Primal Life“ in Klagenfurt.


„MY MOST PROMINENT MOTIVATOR IS THE PURSUIT OF PLEASURE AND HAPPINESS IN MY LIFE“

(Mark Sisson)